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Gunkls Tip des Tages (Archiv)

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Tips für März 2017

01.03.2017:
Erstaunlich aber falsch: Kolibris kommen vor allem in Bibliotheken vor, weil es dort mehrere Bücher gibt.

02.03.2017:
Wenig erstaunlich und auch falsch: Der Dichter braucht zwei Scheiben Kraut, die er dann beim Schreiben kaut.

03.03.2017:
Wer mag, kann versuchen, Rosinen zu rehydrieren und daraus Trockenmost zu keltern.

04.03.2017:
Wenn es nach meinem Rechtschreibeprogramm geht, müßte man Trockenmost anders als durch Rehydrieren von Rosinen herstellen. Also, Trockenmost geht, aber Rehydrieren gilt nicht. Vielleicht klappt das ja, wenn Sie es nicht schriftlich machen.

05.03.2017:
Stellen Sie eine Entsprechung der schwachen Goldbachschen Vermutung fürs Kochen auf, und versuchen Sie, die dann in eine Kochsendung als Jahresthema zu schwindeln.

06.03.2017:
Wenn heuer schon Superbowl war, dann hat den vermutlich schon jemand gewonnen. Wenn nicht, nicht. Das Ungewisse am Sport ist wirklich ein bisserl faszinierend.

07.03.2017:
Die Arschbombe heißt auch Paketsprung. Wieder was gelernt.

08.03.2017:
Eine Station der Paketsprungweltmeisterschaft ist heuer in Sindelfingen. Naja, mit „Arschbomben-WM“ klingt der Satz eindeutig interessanter.

09.03.2017:
I can bake a pancake.

10.03.2017:
Neulich habe ich erfahren, daß tatsächlich schon Superbowl war und daß da auch jemand gewonnen hat. Wer das ist, wollte ich nicht wissen, schließlich würde das das Ungewisse, das am Sport ja doch, soweit ich das mitbekommen habe, so faszinierend ist, zerstören. Ich muß aber zugeben, daß mich der Zauber des Sports bis jetzt noch nicht so ganz umfangen hat.

11.03.2017:
Am Schnee runter ist jetzt bald wieder aus. Das ist aber von mir nur einfach so geschätzt. Naja. Interessanterweise wirkt das Ungewisse am Sport auf mich auch dann nicht, wenn ich es in andere Zusammenhänge pflanze.

12.03.2017:
Besprechen Sie mit einem Mathematiker, ob man bei einem mathematischen Beweis unterscheiden kann, einerseits, daß das Bewiesene so ist, wie es ist, und andererseits, warum das so ist.

13.03.2017:
Suchen Sie sich einen Mathematiker und versuchen Sie mit ihm gemeinsam, durchzusetzen, daß „HD“ in der Mathematik als „höherdimensional“ in die offizielle Nomenklatur aufgenommen wird. Dann überprüfen Sie, ob das Auswirkungen auf die Themenauswahl in Fernsehsendungen, die in HD ausgestrahlt werden, hat.

14.03.2017:
Gerhard Walter schlägt vor, gentechnisch selbstessenden Spinat zu züchten. Ein Herz für Kinder. Trinken Sie etwas Grünes auf Gerhard Walter.

15.03.2017:
Ich habe soeben die Idee, Zeilenabstände gentechnisch herzustellen, wieder verworfen. Hätte ja auch kaum jemand was davon. Find ich erwachsen.

16.03.2017:
Gerhard Walter hat sich schon wieder mit einem interessanten Vorschlag gemeldet. Wer über einen Budgetrahmen verfügt, in dem erhebliche Dislozierungen nicht Platz finden, aber den Sommer dennoch nicht untätig zubringen will, kann im Wohnzimmer einen Becher Heidelbeeryoghourt zertreten und danach sauber machen. Was Sie heute auf das Wohl von Gerhard Walter trinken, dürfen Sie sich aussuchen, Sie sollten aber darauf achten, daß Sie bis Sommerbeginn nichts davon verschütten.

17.03.2017:
Auch falsch, aber zu Unrecht: Nonym heißt bekannt.

18.03.2017:
Besprechen Sie mit einem Zahlentheoretiker und einem Numerologen, ob, wenn der Sprung von 1 auf 2 ein quantitativer Sprung ist, ob dann der Sprung von 0 auf 1 ein wenigstens zum Teil qualitativer Sprung ist.

19.03.2017:
Am 28. dieses Monats ist Tag des Unkrauts. Wie der würdig zu begehen ist, entnehmen Sie bitte der Fachliteratur.

20.03.2017:
Wer mag, kann sich überlegen, wie man fünfzehn Satelliten auf drei Orbits so um die Erde kreisen lassen kann, daß jeder Satellit mindestens zwei andere Satelliten zu jedem Zeitpunkt gerade nicht sieht, also, daß die Erde dabei zwischen den beiden Satelliten ist, die einander eben nicht sehen.

21.03.2017:
Schon wieder was Falsches: Dissumation ist das Zurückgeben von Dingen, die man nicht benützt hat.

22.03.2017:
Jetzt was richtiges: Meteorismus hat mit Astrophysik nix zu tun, obwohl man dabei durchaus Sternderln sehen kann.

23.03.2017:
Da mein Klapprechner das ab Werk darauf befindliche Betriebssystem nach zwei Jahren Gebrauch irgendwann nicht mehr als rechtmäßig erworben erkannt hat, lassen sich Updates dieses Betriebssystems nicht mehr in den Rechner pfriemeln. Von mir aus. Es geht ja auch so. Aber daß ich mindestens so oft wie die bekannten Unmutsäußerungen bezüglich der Unbedenklichkeit meines Besitzes des Betriebssystems dann auch noch Mitteilungen über verfügbare Updates auf den Schirm geschoben bekomme, halte ich für blöd. So, wie ich das sehe, werden wir uns vor künstlicher Intelligenz noch eine Zeit lang nicht fürchten müssen. Künstliche Unintelligenz sollten wir allerdings im Auge behalten.

24.03.2017:
Seit ich Java auf meinem Klapprechner empfohlenerweise aktualisiert habe, dauert es erheblich länger, bis der Rechner den Weg ins Internet findet, und er macht auch sonst Sachen, die wiewohl anders, aber keineswegs besser sind. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn die Aktuallanz von Java nicht in einer Gebärde, die dem Fiebertraum von hochgradig derangierten Stalkergemütern entspricht, alle Wiederherstellungspunkte von der Festplatte gewischt hätte. „Wenn Du mich erst hast, wirst Du nie wieder irgend etwas anderes brauchen!“ Jaja. Schade, daß ich mit dem Java nicht zum Therapeuten gehen kann. Da würde sich eine Jahreskarte lohnen.